| Olli
und der Sport
Unser lieber
Cousin (man erlaube mir diesen kleinen ironischen, eigentlich sehr niveaulosen
Kalauer, dem ein Hang zur Realität jedoch nicht abgesprochen werden
kann), besitzt eine Affinität zu Bällen jeglicher Art. In
jungen Jahren - zur Zeit seiner Grundschulreife - entschied er sich
(auch dank seiner Gene väterlichseits ) für die Jugend-Fußballabteilung
des GW Schönebecks, in der er besonders erfolgreich die Position
des Stürmers bekleidete ( die Kenner der "Szene" bitte
ich um Nachsicht, auch wenn diese Umschreibungen nicht ganz der Wahrheit
entsprechen, es ist schließlich sein Geburtstag.) Nach einigen
Jahren, strebte sein junger erfolgreicher Geist nach einer Weiterentwicklung
und besseren Verdienstmöglichkeiten. Er war zukünftig der
Mann(?) an der Pfeife, die unbestrittene Autorität auf dem Aschenplatz,
ein Person mit Macht. Dennoch schien Olli das vollkommene Glück
noch nicht gefunden zu haben. Selbst das Amt des Jugendtrainers erfüllte
ihn nicht. Es drohte trist zu werden. Dies änderte sich, ( wäre
es anders möglich? Vgl. auch Olli und das Glück) als ein Mann
in sein Dasein als nassforscher Jüngling trat, der ihm den langen
aber sehr, sehr erfolgreichen Weg zu Tanz, Weib, Wein und Gesang aufzeigte
: ACHIM JÜRGENS |
|
|
|
In Achims
Händen entwickelte sich der zukünftige König aller Feste
rasant. Tänzerisch holte er alles (auch den berühmt, berüchtigten
"Golden Star", das ist so etwas wie das Seepferdchen für
den Tanzsport) und wie Gerüchte vermelden - er holte sich auch
Achims Tanzschuhe. |
|
Um sein stark gebeuteltes Selbstbewußtsein aufzupolieren, tritt er Karneval meist zum Ringen mit einer seiner kleinen Cousinchen an, um dann später Stolz davon erzählen zu können. Eine Episode, die ich eigentlich aus Gründen der Scham verschweigen wollte, trug sich in Berlin zu, anlässlich des Pokalendspiels RWE - Werder Bremen. Nach Genuss einiger alkoholischer Getränke, nahm er seine Eintrittskarte, vor dem Spiel und vor den Kontrollen und verspeiste sie. Eine Karte nach der sich Tausende die Finger leckten, einfach so -...aufgegessen. Olli kam trotzdem ins Stadion ( vgl. Glück ), irgendwie, und eigentlich will das auch keiner wissen. Und er schlief. Im Stadion. Beim Spiel. Beim Endspiel. Aber er ist halt oan Pfundskerl, unser Olli. Glückwunsch alter Mann. Anbei noch
eine Liste weiterer "Sportarten" denen er seine Freizeit opfert.
|
|